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„Einsatzmöglichkeiten von Smartphones und Tablets im Tischlerhandwerk“

Jens Kestler zeigt den Teilnehmern, wie man etwas richtig in Szene setzt.

Kreuztal. Für gewöhnlich beschäftigten sich die Teilnehmer bei Fortbildungen der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd (KH) nicht allesamt mit ihren Handys, sondern lauschen den Worten des jeweiligen Referenten. Anders war das kürzlich während einer Infoveranstaltung der hiesigen Tischler-Innung, die unter dem Motto „Einsatzmöglichkeiten von Smartphones und Tablets im Tischlerhandwerk“ im Aus- und Weiterbildungszentrum (AWZ) Bau in Kreuztal-Fellinghausen stand. Hier bat der Referent Jens Kestler sogar die Handwerker ihre elektronischen Geräte aus der Tasche zu holen und die Kamerafunktion der jeweiligen Modelle auszuprobieren. Zugegeben, Fotos machen die Teilnehmer gewiss jeden Tag. Im Beruf und in der Freizeit. Doch über die zahlreichen Zusatzfunktionen, die die Kamera-Apps bieten, wusste so gut wie niemand etwas. Jens Kestler erklärte alle Punkte und lies die Gäste der Infoveranstaltung auch gleich praktische Übungen durchführen. Beispielsweise mit der HDR-Funktion, die für High- Dynamic-Range steht und besonders bei erschwerten Lichtverhältnissen außergewöhnliche Ergebnisse liefert. „Bei dieser Technik nimmt der Sensor drei Belichtungen vor. Über,- Unter und Normalbelichtet. Dann werden sie technisch zusammengeführt und bieten detailreiche Aufnahmen. Und die sind beispielsweise bei Imagefotos oder Dokumentaraufnahmen von Vorteil“, so Jens Kestler. Auch auf die ISO-Einstellungen, die die Helligkeit eines Fotos beeinflussen oder der automatische Weißabgleich ging der Digitalfotograf ein. „Die sind sehr hilfreich, wenn man beispielsweise von einem Möbelstück oder einem Raum ein Foto machen möchte. Oftmals sind die Farben sehr stark verändert. Besonders bei Aufnahme von Holzflächen. Hier sollte man die Farbtemperatur so einstellen, dass die Farben auch exakt dargestellt werden. “, so Kestler. Auch auf das Thema „Bildgestaltung“ ging er ein. Hier solle bewusst auch der Vordergrund mit eingebunden werden, so der Fachmann. Mittels einer speziellen Fotosoftware führte er zu guter Letzt noch das Entfernen von so genannten stürzenden Linien vor. Das sind vertikale Linien und Kanten, die auf einen gemeinsamen Punkt zustreben, obwohl sie in der Realität parallel verlaufen. Die Teilnehmer probierten begeistert die Tipps aus, machten sich viele Notizen und freuten sich laut eigener Aussage schon darauf, das Erlernte bald auch umzusetzen. „Es war die eine oder andere interessante Sache dabei, die wir im Beruf und auch in der Freizeit sicherlich gut umsetzen können“, erklärte Obermeister der Tischler-Innung Westfalen-Süd, Klaus Reuter. Diesen abschließenden Worten konnte sich auch Matthias Rink als Olper KH-Geschäftsstellenleiter nur anschließen.

27.02.2020 08:18 Alter: 91 Tage