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Tischler-Innung Westfalen-Süd
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Freude in der Tischler-Innung Westfalen-Süd:

25 Nachwuchskräfte feiern bestandene Prüfung

Geschafft! Die frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen der Tischler-Innung Westfalen-Süd.

Obermeister Klaus Reuter freut sich über 25 frischgebackene Gesellinnen und Gesellen in seiner Innung.

Konnten die Jury im Wettbewerb „Die Gute Form 2019“ überzeugen: 1. Jona Sebastian Hundt (2.v.li.), 2. Robert Schauerte (2.v.re.), 3. Lorenz Gerlach (re.) und Jan Besting (li.).

Auch der stellvertretende Kreishandwerksmeister Karl-Friedrich Bublitz war gekommen, um den jungen Fachkräften persönlich zu gratulieren.

Die Gesellinnen bekamen außerdem einen Blumenstraß überreicht.

Als Prüfungsbeste wurden ausgezeichnet (v.re.): 1. Louisa Spanier, 2. Wolfgar Mühlschlegel, 3.Jonas Wagener und ebenfalls 3. Jona Sebastian Hundt.

Aus den Händen von Obermeister Klaus Reuter, Lehrlingswartin Meike Giebeler und ihrem Stellvertreter Udo Wicker nahmen die jungen Männer und Frauen ihre Gesellenbriefe entgegen.

Kreis Olpe/Kreis Siegen-Wittgenstein. Insgesamt 3 frischgebackene Gesellinnen und 22 Gesellen nahmen in einer kleinen Feierstunde im Gasthof Scherer in Wenden-Schönau ihre Zeugnisse und Gesellenbriefe entgegen. Außerdem wurden die Gewinner des Wettbewerbs „Die Gute Form 2019“ ausgezeichnet.

Im Beisein von Familie, Freunden und Gästen bekamen insgesamt 25 frischgebackene Fachkräfte aus der Wintergesellenprüfung 2018/2019 sowie der Sommergesellenprüfung 2019 ihre Gesellenbriefe überreicht. Die Fotoshow, die die individuell gestalteten Gesellenstücke der jungen Fachkräfte zeigte, war ein gelungener Einstieg in die Freisprechungsfeier und sorgte für interessierte Blicke im Publikum.

Verbindung von Digitalisierung und traditionellem Handwerk

Klaus Reuter, Obermeister der Tischler-Innung Westfalen-Süd war sichtlich stolz auf den jungen Berufsnachwuchs und machte dies in seinem Grußwort deutlich: „Mit der bestandenen Gesellenprüfung sind Ihre Möglichkeiten immens. Als „Digital Natives“ gehört Ihnen die Zukunft. Durch die Verbindung von Digitalisierung und traditionellem Handwerk können Sie Erfolgsgeschichten schreiben und Sie sind sehr wichtig für die Betriebe. Ich wünsche mir, dass Sie diese Perspektiven erkennen. Sie können zurecht stolz auf das sein, was Sie in den letzten Jahren geleistet haben. Und wir sind es auch. Schöpfen Sie daraus Kraft für die Zukunft. Für unseren Beruf braucht man handwerkliches Geschick, Kreativität und Feingefühl. Dass Sie die Begeisterung dafür nie verlieren, das wünsche ich Ihnen.“

„Belohnung für Durchhaltevermögen und Fleiß“
Auch Karl-Friedrich Bublitz, stellvertretender Kreishandwerksmeister, ließ es sich nicht nehmen und überbrachte persönliche Glückwünsche an die Gesellinnen und Gesellen: „Für Sie, liebe Junggesellinnen und Junggesellen, ist heute ein besonderer Tag. Sie halten zum ersten Mal Ihre Gesellenbriefe in der Hand. Das ist die Belohnung für Ihr Durchhaltevermögen und Ihren Fleiß. Nun wird von Ihnen verlangt, dass Sie die Verantwortung übernehmen, für das, was Sie entschieden und gebaut haben. Das wird nicht immer leicht sein, aber es wird Ihnen auch Freude und Selbstständigkeit geben. So werden Sie zu gefragten Fachkräften, Mitarbeitern und Kollegen. Seien Sie stolz auf Ihr Tischlerhandwerk. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Gesundheit und Spaß im Beruf.“

Die frischgebackenen Fachkräfte im Überblick – Gesellin ist Prüfungsbeste

Aus der Wintergesellenprüfung 2018/2019 konnten freigesprochen werden: Adrian Paul Ginsberg    (Schreinerei both, Netphen), Tobias Holzhauer (Heinrich Scheffel, Bad Berleburg), Marvin Lieske (Werner Göbel GmbH&Co.KG, Siegen), Wolfgar Mühlschlegel (Stefan Krätschmer, Neunkirchen), Louisa Spanier (Thomas Hömberg, Lennestadt)

Die Sommergesellenprüfung 2019 haben mit Erfolg bestanden: Jan Besting (Johannes Wicker, Finnentrop), Tom Ole Eckhardt (Lothar Zimmermann, Wilnsdorf), Dennis Frank    (CJD, Olpe), Tobias Fuchs    (Klaus Reuter, Kreuztal), Stephan Gerbershagen (Folker Klein, Siegen), Lorenz Gerlach (Günter Klaas Fensterbau GmbH, Siegen), Jan Peter Bernhard Göbel (Klein-Nöh GmbH, Netphen), Mirco Grafe (Bernd und Ralf Grafe, Hilchenbach), Andre Hees (Werner Göbel GmbH&Co.KG, Siegen), Jona Sebastian Hundt (Hermann Friedrich Nöll, Siegen), Felix Benjamin Jakob (Johannes Jürgens, Attendorn), Leon Kölzer (Stefan Greis, Burbach), Max Anton Linsel (Möbel Leber GmbH & Co KG, Kreuztal), Ann-Christine Mester (Andreas Mester GmbH, Lennestadt), Josef Quinke (Detlev Beckmann, Attendorn), Robert Schauerte (Tischlerei Kraume, Kirchhundem), Tom Erik Schneider (Rolf Schneider, Netphen), Maximilian Stähler (Frank Müller, Siegen), Anna Thiel (Fritz u. Alfred Müller GmbH, Hilchenbach), Jonas Wagener (Schreinerei Schöne GmbH, Netphen)

Als Prüfungsbeste wurden ausgezeichnet:

1. Louisa Spanier (Thomas Hömberg, Lennestadt), 2. Wolfgar Mühlschlegel (Stefan Krätschmer, Neunkirchen), 3. Jona Sebastian Hundt (Hermann Friedrich Nöll, Siegen) und 3. Jonas Wagener (Schreinerei Schöne GmbH, Netphen).

Die erfolgreichen jungen Fachkräfte durften sich als Anerkennung für die sehr gute Leistung über ein Präsent von der Innung und von der Signal Iduna freuen. Aber auch die drei Berufsschullehrer der Tischlerklassen sollten nicht leer ausgehen: Als Dankeschön für die schöne gemeinsame Zeit und das gute Miteinander überreichten die Gesellinnen und Gesellen Präsente an ihre Wegbegleiter.

Wettbewerb „Die Gute Form 2019“ – Gewinner wurden ausgezeichnet

Neben der Übergabe der Gesellenbriefe, stand auch noch ein anderes Highlight auf dem Programm der diesjährigen Freisprechungsfeier der Tischlerinnung Westfalen-Süd: Die Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbs „Die Gute Form“. Dabei werden besonders gute Gesellenstücke ausgezeichnet. Auf den Gewinner wartet nicht nur ein Präsent, sondern auch die Teilnahme an weiteren Wettbewerben zunächst auf Landes- und dann vielleicht sogar auf Bundesebene. Eine Fachjury, bestehend aus Tischlern, Architekten und Handwerkern anderer Gewerke, bewertet die Arbeiten nach verschiedenen Gestaltungsrichtlinien. Funktionalität spielt eine ebenso wichtige Rolle, wie beispielsweise die Materialauswahl und das Design.

Haustür, Sideboards und Bogenvitrine überzeugen die Jury

Den dritten Platz teilen sich Jan Besting und Lorenz Gerlach. Der junge Tischlergeselle Lorenz Gerlach (Günter Klaas Fensterbau GmbH, Siegen) überzeugte die Jury, die aus Tischlern, Architekten und Handwerkern anderer Gewerke besteht, mit seiner Haustüre aus Meranti in schlichtem Design. Dabei imponierte der Jury besonders die neuste Beschlagtechnik und die neu interpretierte klare sowie zeitlose Gestaltung dieses Gesellenstücks, das den Bereich der Bautischlerei besonders schön repräsentiere. Jan Besting, der seine Ausbildung im Betrieb des Lehrlingswartes Udo Wicker (Johannes Wicker, Finnentrop) machte, konnte mit seinem Sideboard aus Eiche und MDF beeindrucken. Die Jury lobte besonders die interessante Grifflösung des modernen Gesellenstücks. Den zweiten Platz belegte Robert Schauerte (Tischlerei Kraume, Kirchhundem) mit seinem Sideboard aus Eiche Rustikal. „Dieses schnörkellos und stimmig proportionierte Sideboard ist ein Werkstück zum Verlieben. Geradezu puristisch zeigt es traditionelle Handwerkskunst in modernem Design“, so die Begründung der Jury. Der Gewinner des Wettbewerbs ist Jona Sebastian Hundt (Hermann Friedrich Nöll, Siegen). Passend zu seinem eigenen Hobby hat er eine Vitrine für Pfeil und Bogen gebaut, mit der er die Jury restlos begeistern konnte. „Er hat förmlich den Bogen raus“, kommentierte Obermeister Klaus Reuter bei der Verkündung. Dieses Gesellenstück habe nicht nur eine außergewöhnliche Formensprache, sondern zeige auch hohes Können und handwerkliches Geschick. Dabei findet sich die Funktionalität auch in der Materialauswahl wider, denn die Spannung zwischen Ahorn und Nussbaum seien repräsentativ für die Spannung des Bogens. Mit liebevollen Details versehen sei dieses Gesellenstück eine echte Besonderheit.

 

Text und Fotos:TEXTWERK ATTENDORN, Rebecca Dalhoff

19.07.2019 08:19 Alter: 1 Jahre