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Tischler-Innung Westfalen-Süd
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Tischler machen sich fit für die Zukunft

Erster Gesundheitstag der Tischler-Innung Westfalen-Süd

Kleiner Piecks, schnelles Ergebnis: Die Teilnehmer konnten unter anderem Blutzucker- und Cholesterinwerte messen lassen.

Ist die Haut zu trocken, fehlt ihr der notwendige Schutz: Das Hautscreening zeigt, wie der Hautstatus ist und was zum besseren Hautschutz noch getan werden kann.

Im Handwerk oft beansprucht: Der Rücken. Durch die richtige Haltung und Hebetechnik kann man späteren Schäden vorbeugen.

Auch Innungs-Obermeister Klaus Reuter nutzte die Gelegenheit und ließ seine Werte überprüfen.

Sind die Augen schlecht, führt das unter anderem oftmals zu Kopfschmerzen. Beim Gesundheitstag konnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tischlereien ihre Sehkraft messen lassen.

Siegen. Premiere fürs Wohlbefinden: Mit ihrem ersten Gesundheitstag im Haus der Siegerländer Wirtschaft in Siegen machte die Tischler-Innung Westfalen-Süd sich fit für die Zukunft.

Vom Rücken-Screening über Hör- und Sehtests bis hin zur Ernährungsberatung bot die Innung in Zusammenarbeit mit der IKK Classic und der Berufsgenossenschaft Holz und Metall den Mitarbeitern der Mitgliedsbetriebe ein umfangreiches Programm rund um das körperliche Wohlbefinden an. Dabei konnten sich die Tischlerinnen und Tischler in zwei verschiedenen Workshops zum Thema Rückengesundheit“ und „Entspannungstechniken“ informieren und gleich die ein oder andere Übung ausprobieren. Mit Hilfe zahlreicher Tests konnten die Innungsmitglieder zudem ihre Fitness überprüfen lassen.

Gesundheit im Betrieb erhalten und fördern

„Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines jeden Betriebes“, sagt Klaus Reuter, Obermeister der Tischler-Innung Westfalen-Süd. „Angesichts des demographischen Wandels und eines sich verschärfenden Fachkräftemangels ist es enorm wichtig, die körperliche und seelische Fitness in den Betrieben zu erhalten und zu fördern.“

Den Rücken stärken

In der Werkstatt und vor allem bei der Montage von schweren Bauelementen ist der Rücken immer wieder hohen Belastungen ausgesetzt. Deshalb wurde beim Gesundheitstag ein besonderes Augenmerk auf die Rückengesundheit gelegt. Bei einem individuellen Rücken-Screening konnten die Tischlerinnen und Tischler mögliche Fehlstellungen und Probleme überprüfen lassen so mögliche Risiken erkennen. „So hat man auch rechtzeitig die Gelegenheit, gegenzusteuern und man erkennt Schwachstellen, bevor es zu spät ist. Das finde ich wirklich gut“, so die Meinung einer Teilnehmerin. In einem Workshop gab Trainer Thorsten Wagner von der Firma Life-Screening aus Bochum Tipps, wie man den Rücken stärken und bei der Arbeit möglichst entlasten kann. Ein weiterer Workshop widmete sich dem Thema „Entspannung“ und zeigte Techniken zur Stressbewältigung im Arbeitsalltag auf.

Für die Gesundheit sensibilisieren
Darüber hinaus standen ein Hör- und ein Sehtest, die Beratung für individuellen Hautschutz sowie die Messung unterschiedlicher Körper- und Stresswerte auf dem Programm. „Viele Betriebsinhaber haben erkannt, dass das Thema „Gesundheit“ ein zentraler Baustein für die tägliche Arbeit im Betrieb ist und in den nächsten Jahren auch noch weiter an Bedeutung gewinnen wird“, sagt Klaus Reuter. „Mit dem Gesundheitstag haben wir auch die Mitarbeiter in den Betrieben noch mehr für das Thema sensibilisiert, sodass sie mögliche Warnsignale ihres Körpers besser erkennen und verantwortungsbewusst mit ihrer Gesundheit umgehen können.“ In einem Unternehmer-Forum konnten sich die Betriebsinhaber zum Abschluss des Gesundheitstages zu den einzelnen Bereichen austauschen.

Der Gesundheitstag der Tischler-Innung Westfalen-Süd wurde innerhalb des Projektes „Innovationscluster Handwerk NRW“ vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

 

Text und Fotos: TEXTWERK ATTENDORN, Rebecca Dalhoff

05.07.2019 12:43 Alter: 1 Jahre